TPLG im Export

TPLG ist in 55 Ländern vertreten.


Vorstellung des Unternehmens TPLG

TPLG wurde 1959 gegründet, als die Landwirtschaft in Frankreich nach den USA einen tiefgreifenden technologischen Wandel unterläuft. Die Modernisierung der Landwirtschaft hat starke Auswirkungen besonders auf die Bedingungen der Einbringung der Ernte. Mit dem Auftreten des Mähdreschers ist die Getreideernte nun vor allem in Schüttgutform zu verarbeiten, was wiederum bei den Landwirten die Schaffung geeigneter Lagereinrichtungen erfordert.

Tout Pour Le Grain plant und gestaltet Anlagen zur Getreideförderung, -Reinigung und -Lagerung sowie zur Belüftung zur Sicherung der bestmöglichen Lagerbedingungen zum Werterhalt des Getreides sowohl bei den Landwirten auf dem Hof als auch bei den Genossenschaften.
In den 60er Jahren intensiviert sich die Landwirtschaft in Frankreich; ihre Mechanisierung führt zur Umstrukturierung der Anbauflächen. Frankreich tritt in die Ära des Intensiv-Anbaus ein. Und mit den größeren Ackerbauflächen öffnen sich auch die Türen zum Anbau neuer Sorten, insbesondere von Mais. Ohne die Gestaltung von Lagerstätten zu vernachlässigen beginnt TPLG nun mit der Konstruktion und Installation von Maistrocknern. Diese erste Diversifizierung dauert mehr als ein Jahrzehnt, bis ca. 1982 der Maisanbau im Norden Frankreichs um über 80 % einstürzt.

1977 ist für TPLG ein wichtiges Jahr. Sein Konstruktionsbüro entwickelt den ersten automatischen Getreideprobenehmer! Angesichts der Feststellung, daß die Probenahme ein äußerst wichtiger, oft aber vernachlässigter Vorgang ist, der dennoch häufig zu Streitfällen führt, weil die bis dahin angewendete manuelle Probenahme an Zuverlässigkeit mangelt, baut TPLG den Probenehmer Jumbo. Jumbo wird vom Annahmelabor des Silos aus ferngesteuert und ermöglicht die Ziehung einer Probe von ca. 2 dm3 über eine Eintauchtiefe von 1,50 m an einem beliebigen Punkt auf dem Fahrzeug. Das Probenmaterial fließt dabei schwerkraftbedingt durch seitliche Öffnungen im Probenspeer ein und wird dann pneumatisch vom Speer bis ins Labor gefördert.

Nach einem etwas schleppenden Anfang setzt sich Jumbo bald als der einzige automatische Getreideprobenehmer Frankreichs durch. 1982 ist ein weiterer Wendepunkt für TPLG. Der Produktionsauslauf der Maistrockner führt die Geschäftsleitung dazu, die Konstruktion um eine neue Abteilung zu erweitern, die sich auf die Angleichung der Silos in den Getreidelagern und Genossenschaften an die neuen Normen spezialisiert. Die fortschreitende Vergrößerung der Anbauflächen, die Ertragserhöhung und die Vervielfältigung der Getreidesorten erfordern eine praktisch komplette Erneuerung der Fördermittel bei den Getreidesammelstellen und Lagerorganismen.

Diese müssen nämlich sowohl an Produktivität als auch an Lagerkapazität hinzugewinnen. TPLG spielt wieder eine aktive Rolle bei dieser notwendigen Modernisierung und bietet für jeden Standort eine persönliche Studie für die Erhöhung der Förderleistung aller Fördermaschinen in den Siloanlagen. Die Ausführung der Modernisierung übernehmen die TPLG-Montageteams.

Gleichzeitig positioniert sich TPLG auf dem Gebiet der Schiffsbeladung mit hoher Förderleistung. Die Konstruktionsabteilung entwickelt maßgeschneiderte Verladeanlagen für große Umschlaghäfen der Binnen- und Hochseeschiffahrt.

1985 ist dann das Jahr, das allen Mitarbeitern von TPLG in Erinnerung bleiben wird. Am 1. März 1985 verläßt eine ganz neue Generation von Probenehmern das Werk: HERON. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Jumbo, welcher hydraulisch betrieben wurde, ist HERON I elektromechanisch angetrieben, mit vollautomatischer Muldenbodenerkennung und einem pneumatischen Probeneinzug per Unterdruck statt dem bisherigen schwerkraftbedingten Einlauf. Die Probenahme erfolgt über die ganze Höhe der Ladung bei der Anlieferung wie bei der Auslieferung. Mit TPLG wird die Probenahme zum Kinderspiel, und der Verkaufserfolg läßt nicht auf sich warten.

Anfang der 90er Jahre kommt es zu zahlreichen schweren Unfällen in Silos wegen unzureichender Abführung staubgeladener Luft. Die großen Genossenschaften und Getreidehändler bzw. -Umschlagstätten wenden sich an TPLG, um neue Belüftungs- und Entstaubungsanlagen zu entwickeln, welche den neuen europäischen Sicherheitsnormen entsprechen.

Auch hier zeigt sich TPLG wieder der Aufgabe gewachsen. Die ersten Umbauten zur Normenangleichung beginnen 1998. Sehr schnell entwickelt sich TPLG zum Spezialisten für den Umbau von Hochsilos (50 m Höhe) in Frankreich. Gleichzeitig entstehen bei TPLG als Erweiterung der Baureihe HERON Probenehmer zur Entnahme von Proben direkt aus den Getreideförderkanälen. Klein aber extrem leistungsstark können die Geräte Scorpion, Mini-Scorpion und Moustick Proben in jedem Stadium der Verarbeitung und Weiterförderung von Getreide ziehen und abführen.

2001 wird die Schwelle des 1500. HERON III (3. Generation) erreicht. Seit 1985, der Auslieferung des ersten Probenehmers HERON, sind größte technische Fortschritte gemacht worden. Diese 3. Generation von Probenehmern weist eine in Europa konkurrenzlose Technologie auf.
Vollständig automatisiert und mit dem Einsatz der leistungsfähigsten Komponenten dieser Zeit vereint HERON III robuste Technik, Ästhetik und Zuverlässigkeit sowie vor allem eine repräsentative Probenahme.

Die beste Reklame für TPLG sind unsere Kunden. Mit einer Marktabdeckung von 85 % in Frankreich beginnt TPLG 2002 mit dem Vertrieb des Probenehmers HERON III in den nächstliegenden Ländern in Europa.

Bis zum 31. Dezember 2007 sind dann mehr als 250 HERON III im Einsatz in etwa 20 Ländern Europas und in Nordafrika. Daheim in Frankreich tun fast 2300 Probenehmer täglich ihren Dienst.
2007 ist für TPLG aus zwei Gründen ein erneuter Wendepunkt.

Im April bringt TPLG die jüngste Entwicklung der HERON-Probenehmer heraus: den HERON 3000. Mit diesem Gerät erfolgt ein weiterer großer Schritt voran in der technologischen Entwicklung. Zum einen ist ab jetzt die Probenziehung über Unterdruck oder als kernbohrungsartige Entnahme möglich, zum anderen werden nun alle Motoren über Frequenzumrichter gesteuert, womit u.a. die Eindringkraft je nach Getreideart eingestellt werden kann, die Drehgeschwindigkeit moduliert und der Muldenboden elektronisch erfaßt werden kann. Dadurch wird die automatische Rückstellbewegung des Speers nach oben verbessert.

Des weiteren ist 2007 das Jahr der ständig steigenden Nachfrage der Entscheidungsträger in Landhandel und Nahrungsmittelindustrie nach einer teilweisen oder vollständigen Automatisierung der Getreideannahme und -Anlayse im Labor. Auch hier kann TPLG seine Fähigkeit zur schnellen Reaktion und Anpassung an die Marktentwicklung unter Beweis stellen und innovative Lösungen anbieten.
2007 bedeutet auch die Rückkehr der Lagerhaltung auf dem Hof. Seit Jahren hat TPLG nicht mehr soviele Anfragen von Landwirten erhalten, neue Lagereinrichtungen zu gestalten. Mit modernster Software ausgestattet plant und entwickelt TPLG für seine Kunden maßgeschneiderte Projekte von Lager Neu- und -Umbauten in 3 Dimensionen.

Am 1. Oktober beschließen TPLG und JAMASE die Zusammenlegung ihrer Kompetenzen und ihres Knowhows auf dem Gebiet der Lagerhaltung auf dem Hof.

Die Entwicklung der Probenahmetechnologie geht unterdessen weiter.

2010 wird der CAMELEON geboren, ein auf einer Schiene verfahrbarer Probenehmer speziell für die Beprobung von Tank- und Silowagen sowie Waggons.

2012 beginnt der Vertrieb der Baureihe PREMIUM. Diese Probenehmer sind speziell für den industriellen Intensivbetrieb (mehr als 300 Fahrzeuge am Tag) ausgelegt.

2013 TPLG-Probenehmer sind mit über 4000 Referenzen in 51 Ländern vertreten.

2015 erfolgt ein weiterer Schritt voran mit dem Start der Baureihe 4000.

Tank- und Silofahrzeug-Beprobung*
Aufpreis für Probenahme aus Tankfahrzeugen - nur bei Modell Gyroscopique 4 m; reduzierte Antriebsgeschwindigkeit und manuelle Steuerung Heben/Senken übers Joystick-Bedienpult.



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